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Mekka

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Mekka

immer wieder mal ein Bild um die Erinnerung an diese tolle Zeit aufzufrischen 🙂
Es war so schön ❤

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Emotionales Mekka [ 23.04.14 ]

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Die Tage in Mekka:

Erwarten und erleben….unvergleichbar!!!
Die Erlebnisse hier sind sehr sehr emotional, sehr magisch, sehr besonders. Ich habe wirklich Schwierigkeiten die passenden Worte zu finden um ansatzweise nahe zu bringen wie ich mich hier fühle und was genau ich empfinde.

Ich finde die passenden Ausdrücke nicht…so sehr emotional ist dieses Erlebnis, wofür ich so sehr dankbar bin. Ich darf hier sein und darf fühlen was mit keiner Liebe, keinem Glück, keiner anderen vollkommenen Zufriedenheit vergleichbar ist…
Man ist hier Allah so nah, die Rezitatoren so wundervoll…man hörte diese immer nur um Fernsehen, man sah die KAABA nur von weitem entfernt und auf einmal stand ich davor und berührte diese. Ich drehte meine Runden und bin wie in Trance, geflasht und überwältigt von meinem Gefühlen. Ich will hier nicht mehr weg, denn das hier krieg ich nicht wieder…nirgends!
Ich möchte mich weiterhin so geliebt, so beschützt, so umarmt, so voller Hoffnung und Zufriedenheit fühlen. Ich spüre die Kraft Allahs und ich spüre wie Er immer bei mir ist, meine Bittgebete….es ist so schön, ich weiss ich bin in Sicherheit und alles wird gut und Allah wird mich niemals im Stich lassen… ❤
TRÄNEN, der Freude und des Glücks laufen immer wieder ohne Vorwarnung. Man spürt den Koran und Allah hier so intensiv, die Worte, selbst wenn ich sie nicht alle verstehe dringen direkt in mein Herz und erweichen es….es gibt keine Hülle, kein Schutz von Nöten, denn das brauche ich hier nicht. Ich bin im absoluten Glückszustand! Ich öffne meine Seele, mein Herz und nehme mit jedem neuen Atemzug wahr wieviel Kraft, Liebe, Hoffnung, Zuversicht, Genügsamkeit und Freude mich in meinem tiefsten Inneren erreicht. Es ist unglaublich, es ist nicht in meiner Vorstellungskraft vorhanden gewesen…das ich so etwas empfinden darf ist für mich mit vollem Dank verbunden. Ich bin so unglaublich dankbar um alles was ich bekommen habe und was Allah mir nahm, denn das führte dazu, dass ich hier bin. Alles hat zu dem geführt. Oft schaue ich mir meine Schuhe an oder meine Kleidung, die ich schon Jahre besitze und denke mir: „Wer hätte gedacht, dass dich gekauft habe damit du mich heute kleidest?“
Ich wünsche jedem aus meinem tiefsten Herzen, dass jeder dies mal empfinden darf was ich gerade so sehr genieße. Ich bin genau hier zu Hause, genau hier fühle ich das was ich so lange gesucht habe. Ich bin hier glücklich. Körperlich ist gerade meine Grenze erreicht. Ich bin ziemlich erschöpft. Müde, abgeschlagen….das ist einfach anstrengend und das kann man nicht verleugnen. Mir fehlt Schlaf, ich habe heute die Tour zum Berg Arafat leider nicht mitbestreiten können, denn ich war vol lauter Erschöpfung nur noch aggressiv und nicht mehr Herr meiner Sinne. Es ist sehr laut hier, auch im Hotelzimmer. Überall Baustellen, überall Lärm. Eine ruhige Minute ist hier schwer zu ergattern. Ich versuche lange Gespräche zu meiden, denn das strengt mich an, kann nicht lange meine Konzentration halten.

Ich empfehle wirklich jedem eine Umra/Hajj in jungen Jahren zu machen. Man weiss nie ob man die Zeit dafür hat und man erlebt es so intensiv. Gerade wenn man körperlich fit ist und gesund kann man so viel mehr machen als nur die Pflichten. Man sollte wirklich versuchen nach Mekka/Medina zu kommen wenn man fit ist. Für die alten Menschen oder die kranken ist diese Pilgerfahrt sehr anstrengend.

Flucht nach vorne…

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Die letzten Tage waren mit Erledigungen gefüllt. Kurz vor der Reise stand noch einiges aus. Deswegen bin ich auch recht erschöpft. Mein Kreislauf beschwert sich immer wieder, mein Zustand ist derzeit nicht der, den ich gerne hätte. Mein Auto kann ich derzeit wirklich kaum fahren. Ich unterlasse es. Ich kriege keinen Ganz mehr rein und trete ins Leere. Die Kräfte schwinden immer mehr und das macht mir zunehmend Gedanken. Es belastet mich. Zudem kann ich derzeit mein Auto nicht verkaufen, weil die Sache mit dem Anwalt läuft.

In der KMT-Ambulanz war es auch nicht gerade erfreulich. Es sind schlechte Werte hervor getreten, anscheinend habe ich einen Virus. Mein Kortison wurde von 10 auf 75 mg hoch gestuft, weil meine Lungen (auch aufgrund der Allergie) sich schlecht anhören. Die Ärztin untersuchte mich sehr genau und als sie von „Verdacht einer Infiltration“ sprach schaltete ich einfach ab. Das will und wollte ich nicht hören, denn eigentlich hatte ich das Gefühl, dass es mir gut geht. Dieses Gefühl von „mir geht es gut“ wurde gleich von Vermutungen und Ängsten überschattet. Meine gute Laune, passend zum sonnigen Ambiente, war dahin geschwunden in nur einem Gespräch. 

Noch an diesem Tag besuchten mich 2 liebe Seelen in meiner Wohnung und rüsteten mich für „Mission Mekka“ aus. Ich finde es so dermaßen wundervoll, wie ich von allen meinen Freunden, ob Gläubig oder nicht spielt hier absolut keine Rolle, so unterstützt werde und wie sie sich für mich freuen, dass ich bald diese Reise antreten darf. Ich kann nur meinen tiefsten und herzlichsten Dank aussprechen und freue mich so unheimlich, dass so viele Menschen mich unterstützen und wirklich nur wollen, dass es mir gut geht und ich wieder gesund werde. ❤ ❤ ❤ Meine Freunde sind einfach nur die BESTEN ❤
Ich habe bekommen: eine große Ration Fresubin. Eine flüssige Kost, reich an Kalorien und Mineralstoffen, dazu noch maßgeschneiderte Thrombosestrümpfe für den Flug. Das hat mich sehr glücklich gemacht und ich bin unendlich dankbar für diese Hilfe. 🙂
Dann habe ich mich noch mit meiner lieben Freundin abends getroffen (Engel auf Erden) und wir verbrachten tolle Stunden mit tollen Gesprächen um die ich sehr dankbar bin! ❤
Reden, was kleines essen, ein Käffchen und alles ist gut!

Heute war ich beim Anwalt wegen der KFZ- Angelegenheit. Der Anwalt setzte gleich einen Brief auf an den Mann, der nicht für den Schaden aufkommen will. Hinzu kam ein weiterer Brief an das Bauamt in Mannheim. Das Gebäude muss untersucht werden, da man davon ausgehen kann, dass es durch seine Bauweise bei dem die Fassade anfängt zu bröckeln, Menschen gefährdet werden können. In jedem Fall steht fest, dass dieser Stein ein Menschenleben hätte akut in Gefahr bringen können. Mein Kopf hätte diesen Aufprall nicht durchgestanden. Da kann man echt froh sein, dass dieser Stein „nur“ auf mein Autodach aufgeprallt ist und nicht auf eine Person oder gar ein Kind!!! Nicht vorzustellen was noch hätte passieren können.
Ich persönlich fand den Anwalt nett und kompetent. Ich hoffe, dass ich in dieser Angelegenheit auch keine Verluste hinnehmen muss.
Einen Kostenvoranschlag für die Reparaturen muss ich auf jeden Fall im Laufe der nächsten Woche einreichen. Das wird dann mein Vater erledigen…ich bin ja nicht da 🙂

Morgen schlafe ich zuerst einmal aus!!! Dann will ich noch ein paar kleine Reiseutensilien besorgen und dann auch packen. Und darauf freue ich mich jetzt schon. Ich will nicht viel mitnehmen, wirklich nur das Nötigste um für die Rückreise noch genügend Platz zu haben. Ich will mir so vieles mitbringen….Datteln, Weihrauch. Zahncreme, Zamzam-Wasser….alles was ich hier nicht bekomme…nun gut nicht alles aber so viel mein Budget eben hergibt. Viel ist es zwar nicht aber das was möglich ist wird auch umgesetzt, 🙂 *Freuuuuuuuuuu* ❤

Morgen Abend kommt mich noch mein jüngster Bruder besuchen zum Essen. Wird bestimmt eine flotte und lustige Runde. Wir haben gemeinsam immer sehr viel Spaß und lachen viel. Dieser Bruder ist auch mein damaliger Knochenmarkspender. Ich denke schon, dass zwischen uns eine besondere und engere Beziehung besteht. Das ist zumindest das was von Außen auch auffällt. Ich liebe meine Geschwister echt über alles….jeden einzelnen und sie sind mir so wichtig. Ich würde echt alles für sie machen und kann es nicht ertragen sie leiden zu sehen….wir haben ein super Verhältnis was mich echt glücklich und dankbar macht. Im Grunde sind sie immer da wenn Hilfe von Nöten ist. Zusammenhalt ist absolut vorhanden und ich wünsche mir von Herzen, dass dies auch weiterhin so bleibt. ❤ Ich danke Allah sehr um dieses Geschenk ❤

❤ ❤ ❤ Die Mission Mekka ist bereit zum Start ❤ ❤ ❤

Die Reise kann beginnen ;-)

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Juhuuuu, endlich, endlich, endlich ist diese Tortour mit dem Aufenthalt meines Mannes rum. Er hat heute seinen Aufenthaltstitel bekommen und nach dem 3. Versuch haben sie auch endlich den richtigen Namen darauf!
Heute früh mussten wir nach Frankfurt um seinen Pass von Soultreat (Büroraum der Reiseorganisation) abzuholen. Danach sofort wieder nach Mannheim direkt zur Ausländerbehörde. Alles hat geklappt elhamdoulillah. Es war wirklich anstrengend mit ihm von Anfang an….nichts hat auf Anhieb geklappt, umso mehr freue ich mich, dass es jetzt rum ist. Das wir nun endlich ohne Sorge die Reise starten dürfen. Ich freue mich rieeeesig ❤ Bald, bald, bald ist es soweit. Ich bin so aufgeregt. Ich zähle die Tage….ich bin so sicher, dass dies die Reise meines Lebens sein wird. Ich habe so viele Hoffnungen, setze so viel daran und habe natürlich auch große Erwartungen. Inchallah ya rabb wird alles gut. Inchallah wird mir diese Reise das geben was ich mir erhoffe….
Hab schon geplant mit wenigen Sachen hin zufliegen, damit wir dann bei der Abreise kein Übergepäck haben. Ich will nur noch Zamzam-Wasser trinken und beten. Beten, dass Allah mich gesunden lässt, dass er mir weiterhin viel Kraft schenkt um gegen den Krebs und die Fanconi-Anämie zu kämpfen. Ich bin so voller Tatendrang und je näher der Termin rückt desto glücklicher werde ich. 

Ich habe noch so viele Themen, die ich hier in meinem Blog aufgreifen will und besprechen möchte. Inchallah. Es wird natürlich auch einen Mekka-Bericht geben und inchallah versuche ich dort auch ab und zu mich zu melden inchallah…..

Die nächsten Tage werden noch etwas gefüllt mir Terminen, am Mittwoch muss ich auch wieder zur KMT-Ambulanz. Danach habe ich auch ein Gespräch bei der Sozialarbeiterin. Mal sehen was mich so erwartet in diesem Gespräch. Wie ihr schon lesen konntet, bin ich sehr skeptisch was Sozialarbeiter angeht. Habe meist das Gefühl, dass ich mehr weiß als sie selbst….wobei es eigentlich ihr Job ist Menschen in schwierigen Situationen zu beraten und ihnen unter die Arme zu greifen.